Maros

 

Flußmonitor (Maros  Klasse)

 

Bedeutung des Namens: Maros (auf ungarisch), Mieresch oder Marosch (auf deutsch) ist ein Nebenfluß von der Theiß, Nebenfluß der Donau; er fließt in Rumänien und Ungarn.  Alle Donau-Monitor der k.u.k. Kriegsmarine hatten Name von Nebenfluße der Donau, ab Maros und Leitha im 1871.
Schwesterschiffe: Leitha
Werft, Ort, Bauzeit: Budapest (Ungarn), Werft Óbudai und London (Groß Britannien), Werft Joint Stock Company, für Kommandoturm;  Pläne: Josef von Romako;  Baubeginn: 15.3.1870;  Stapellauf: 20.4.1871;  in Dienst gestellt: 13.10.1872
Wasserverdrängung: 367,35   t voll ausgerüstet
Länge, Breite, Tiefgang: Länge: 50,50 m;  Breite: 8,10 m;  Tiefgang: 1,10 m
Maschine: Duplex Dampfmaschine - 2 - Vertikale Zylinder;  2 Lokomotivkesseln der Wiener Maschinenfabrik Siegel;  Leistung: 320 PS
Geschwindigkeit: 9,6  Knoten;  Aktionsradius: 600 Meilen
Panzerung: ?
Bewaffnung: 2 - 15 cm Geschütze  in einzelne  Zwilling-Türme;   2 - 2,5 Schnellfeuerkannonen (ab 1890:  2 - 4,7 cm Schnellfeuerkannonen)
Besatzung: normale:  60 Mann
Lebenslauf: Die ersten Fluß-Monitore der k.u.k. Kriegsmarine, “Maros” und “Leitha”, wurden anfangs der ersten Jahre des Siebziges Jahrzent des Achthunderts erbaut. Es waren die erste Fluß-Monitore die in ganz Europa gebaut wurden.
Ab 1890 beschließte das Österreichisches-Hungariches Kaisertum ein neues Paar von Fluß-Monitore, alle zehn Jahre, zu erbauen. Das eine sollte mit den österreichischen Namen eines Donau-Nebenfluß, das andere mit einem hungarischen Namen eines anderes Donau-Nebenfluß benannt worden sein.
Der Planer vom S.M.S. “Maros”, Josef von Romako, plante auch andere Hochsee-Schiffe des Österreichisches-Hungarisches Kaisertum. Er mußte das schwierige Problem des Tiefgangs der Fluß-Monitore entgegensehen: es mußte kleinst sein da die ungarische Flüße nämlich eine nicht ausreichende mittele Wassertiefe erreichten. Romako auflöste das Problem des Gewichtes und infolgedessen des Tiefganges: er plante ein gebogenes Schiffskörper und ausnützte leichte Panzerungen.
Das S.M.S. “Maros”, zusammen mit das S.M.S. “Leitha”, durchführte seine erste Kriekswirkung im 1878 als es in die Gefechte auf die Sava, zur Hilfsleistung der Land-Kriegsoperationen, während das Krieg zwischen Österreich-Hungarn und Bosnien-Herzegowina, die bis damals dem türkischen Kaisertum gehörte, Teil nahm.
Am 29. Juli 1878 unterstützte das S.M.S. “Maros”, vom Fluß ab, den österreichischen-hungarischen Angriff gegen die türkischen Militär-Einstellungen.
Diese erste Kriegswirkung gestattete Werte und Fehler der beiden Fluß-Monitore festzustellen: die merkwürdige Manovierbarkeit im flaches Wasser, aber auch das übermäßige Kohl-Verbrauch und das ausergewöhnliches Verbrauch der mechanischen Stücke.
Im 1890 wurde das S.M.S. “Maros” wiederaufgebaut: neue Bewaffnung und neues gepanzertes Deck in Bessemer-Edelstahl 2,54-cm hoch auf die normale Deckbrücke angebaut. Schutzkappen gegen die Funken, ähnlich denen auf die westlichen Eisenbahnen des U.S.A. benützten, verhüteten von Brände der Flußborde lang.
Am Anfang des erstes Weltkrieges befand sich das S.M.S. “Maros” in der Reserve und sollte gestrichen werden. Trotzdem entschließte man das Monitor wieder in Dienst, zusammen mit das Schwesterschiff “Leitha”, zu stellen. Sie waren die älteste Kriegsschiffe der k.u.k. Kriegsmarine.
Die Kriegserklärung gegen Serbien am 28. Juli 1914 fand die Donau-Flottille der k.u.k. Kriegsmarine bereit. Eine Gruppe von Fluß-Monitore, von “Maros” und “Leitha”, vom Wachboot “H”, vom Spitalschiff “Traisen” und vom Schleppdampfer “Traun” zusammengesetzt, wurde neben Bréko auf dem Fluß Sava zusammengefasst. Eine andere Schiffsdivision von die Fluß-Monitore “Temes”, “Bodrog”, “Körös” und “Szamos”, die Patrouilleschiffe “B”, “C”, “F”, die Minensuchboote “Bataszék” e “Andor”, zwei Minengeleitschiffe und zahlreiche bewaffnete Dampfer zusammengesetzt, war bei Zemun zusammengefasst. Die Wachboote “D” und “G” waren bei Pancsova geankert.
Das S.M.S. “Maros” kämpfte auf die Sava schon ab 11. August 1914. Am 3. Oktober 1914 zerstörte ein Treffer der französischen Feldzeugwesen-Batterien das Kommandoturm des S.M.S. “Leitha” und schlagte mehrere Matrosen und Offiziere der Bemannung tot. Die Beschädigungen waren so schwer das nur das Zwischentreten des S.M.S. “Maros” das S.M.S. “Leitha”, völlig immobilisiert, von die totale Vernichtung rettete.
In die folgenden Jahren folgte das S.M.S. “Maros” das Schiksal der österreichische-hungarische Donau-Flottille und kämpfte gegen die Rumänien bis am Waffenstillstand im 1917.
Es gibt keine andere Ankunft des Schiffes. Man weiß nur es wurde im 1920 zu Österreich zuerkannt.